Von "Genossen" und "Unionsfreunden"

In der DDR war die Parteimitgliedschaft ein entscheidendes Kriterium. Sie konnte den Ausschlag geben, ob jemand eine Führungsposition einnahm oder nicht. Besonders gute Chancen hatten die Mitglieder der allmächtigen SED. 

Mit der Bedeutung der Parteimitgliedschaft in der DDR befasst sich eine Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung am 3. Dezember im Leipziger Museum der bildenden Künste, bei der ich als Referent auftrete. Neben mir spricht der Leipziger Künstler Sighard Gille, bekannt für sein Deckengemälde „Gesang vom Leben“ im Foyer des Gewandhauses. Daran schließt sich eine gemeinsame Podiumsdiskussion an. 

In einem Vortrag nehme ich nicht nur die SED-Mitglieder in den Blick, sondern auch die Anhänger der Blockparteien wie der CDU. Dabei beschäftige ich mich insbesondere mit den Motiven für den Parteieintritt und dem Alltag als "Genosse" oder "Unionsfreund". 

Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

 

Eintritt in die SED an der Bergakademie Freiberg (Quelle: Medienzentrum, TU Bergakademie Freiberg)
Eintritt in die SED an der Bergakademie Freiberg (Quelle: Medienzentrum, TU Bergakademie Freiberg)

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